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Story des Monats

Hier wird regelmäßig ein Bericht veröffentlicht,
der eine Session oder ein Erlebnis aus der bizarren Sicht der
First Ladies des Cabinett de Sade
geschrieben ist!

Story des Monats

Das Projekt 2011 - Die Praktikantin



Wir bekommen häufig Anfragen sogenannter "Ladies" bzw.selbsternannten "Dominas", die sich nur all zu gerne in unser Team integrieren wöllten. Aber anhand jahrelanger Erfahrungen kann man an dem ersten Anschreiben inkl. deren mitgesandten Fotos bereits deutlich erkennen, worum es diesen "Damen" wirklich geht. Da steckt meist keine tiefveranlagte Leidenschaft zum Bereich BDSM dahinter, sondern hier ist einfach der Wunsch nach Geld der Vater des Gedanken.

Im Frühjahr diesen Jahres flatterte mal wieder so eine Anfrage in unser Postfach. Eine junge Frau im zarten Alter von 22Jahre meldete sich. Dieses Anschreiben war allerdings ein wenig anders, als die sonst üblichen Anschreiben. Eine sehr respektvolle Anrede war vorrangig, ihre Worte sehr offen... über sich, über ihr Leben und ihre Berufung. Und dann stand da noch dieser Satz, der mich neugierig auf sie machte: "Ich bin lernwillig und zielstrebig, und möchte Ihnen das auch gerne in einem persönlichen Gespräch verdeutlichen." Also lud ich sie ein, zu einem persönlichen Gespräch. Und da war es, dieses gewisse Funkeln in den Augen, dass jeder bekommt, den die dunkle Seite der Erotik, genau wie uns, inspiriert, fasziniert und beflügelt. Für uns ist BDSM nicht nur ein Spiel - wir leben es! Und genau das war auch ihr Wunsch und ich konnte mir vorstellen, ihr diese Leidenschaft nahe zu bringen.



Nur eine klitzekleine Aufgabe



Die Anfrage eines langjährigen Gastes bezog sich auf unsere inserierte Brennessel-Session:
"Die Brennessel - Die Rose der Domina ... Nun endlich ist es wieder soweit, wir konnten es kaum noch abwarten. Unsere Lieblingspflanze, die Brennessel, wächst und gedeiht wieder. Man beschreibt dieses Gewächs so: Auf ihren Blättern wachsen Pfeile mit brennendem Gift. Willst auch Du dieses "brennende" Vergnügen erleben, bringst Du uns einen frischgepflückten Strauß mit. Und damit Du auch zu Hause noch eine wohlig-warme Erinnerung an uns hast, nicht zu wenig!"

Also hatte ich diesem Sklaven eine kleine Aufgabe aufgetragen. Er sollte, kurz vor der Session, einen Strauß junger frischer Brennesseln pflücken.

Tja, diese Aufgabe ist einfach, so dachte er, dies konnte ich deutlich an seiner Stimme am Telefon hören.



SM-Playnight



Es war einmal... ein Sklave, dessen sehnlichster Wunsch war es, mit seiner Herrin eine SM-Party besuchen zu dürfen. Auf so einer Veranstaltung war er noch nie. Und manchmal werden Märchen wahr. Deshalb kreisten seine Gedanken seit Wochen um nichts anderes...

Endlich war es soweit. Die Karten waren per Post eingetroffen und die Freude war groß. Sein Dresscode wurde im Vorfeld abgestimmt. Er bekam letzte Instruktionen zu seinen Verhalten an diesem Abend per Telefon.

Der Sklave war schon immer sehr eitel und selbstverliebt. Er war stolz darauf, dass "die Jahre" nahezu spurlos an ihm vorüber gegangen sind. Er zeigte sich gerne. Und auch ich würde mich gerne mit ihm zeigen wollen. Mich erfreute seine offene Art und seine Fähigkeit mich immer wieder aufs Neue herauszufordern.



Strafprozess gegen den Sklaven in der ledernen Maske



Dem obengenannten Sklaven wurde am 03.02.2011 auf Grund der eingelegten Revision seitens des Staatsanwaltes mitgeteilt, dass sein Verfahren erneut aufgenommen wurde. Ihm wurde gleichzeitig ein Vollstreckungsbescheid mit folgendem Inhalt per Post zugestellt:

Sklave in der Maske
Auf dem Findungsweg 37
2010 Savemysoul

Verhandlungstermin: Gotha, 05.02.2011, 09.00 Uhr
Vorsitz: Richterin Justizia



Der ganz normale Wahnsinn



Da Klappern bekanntlich zum Handwerk gehört, haben wir mal wieder ein Inserat in einem ortsansässigen "Wurschtblatt"... ähm Anzeiger geschaltet, der kostenlos in alle Thüringer Haushalte flattert. Allerdings ist die zu erwartende Resonance aus langjähriger Erfahrung bereits vorhersehbar... ABER unter hundert Nieten ist ja mindestens auch ein Hauptgewinn ;-)

Ein Internet-Anschluss, zwei Dominas und drei Handys später, harren wir der Dinge, die da kommen werden...

Also Vorhang auf für Der ganz normale Wahnsinn im Cabinett de Sade ... so denn: "Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!":



Dezemberstimmung



Nasskaltes Wetter, es ist spät, Nebel senkt sich über die schlafengehende Stadt.

Die Domina macht es sich nach einer Session im warmen Studio gemütlich. Sie wollte den Tag Revue passieren lassen. Eine SMS riss sie aus ihren Gedanken: "Wie wäre es mit einer spätabendlichen Session?" - die Anfrage eines ruhelosen, langjährigen Gastes, der bereits sm-süchtig ist.

Die Domina hätte sich gern ihrer eigenen Entspannung hingegeben. Und dennoch räumte sie ihm die gewünschte Audienz ein. Gedanken beginnen zu kreisen. Womit kann sie diesen fast ausgelaugten Sklaven noch überraschen? Sie besitzt sehr viel Fantasie und Kreativität.



Und es war Sommer...



Er liegt zwar genau, wie die erlebte Session mit A. bereits einige Monde zurück. Aber wir erinnern uns immer wieder gerne... an jenem herrlichen Sommerabend. Und eben auch gerade dann, wenn es so trübe und kalt ist, wie im Moment.

A. ist ein Gast mit etwas ausgefalleneren Neigungen. Bei unserer ersten Begegnung bemerkte ich seinen Hang zum Exhibitionismus und vor allem eine extreme Maso-Neigung im CBT-Bereich. Und da bin ich wohl das passende Gegenstück dazu ... eine sadistische CBT-Fetischistin.



Ein unverbindliches Kennenlernen



Seit einigen Jahren führen wir, Lady Ruth und ich, mit strenger Hand unser Domina Studio. Wir sind die Herrinnen über Schmerz und Strafe, über Phantasie und Lust unserer Gäste. Wer sich zu uns wagt, bekommt seine lang ersehnte Sklaven Ausbildung, seine penetrante Klinikuntersuchung oder seine Erziehung zum Schwanzmädchen...

Allerdings haben wir feste Regeln von der ersten Kontaktaufnahme an, bis hin zum Erscheinen beim vereinbarten Termin.

Aber manchmal kommt die Frage, wenn auch selten: "Kann ich Sie erst einmal ganz unverbindlich kennenlernen?". Hallo?, sind wir denn hier bei "Wünsch Dir was"?!



Die Paintball-Hasenjagd am 14.08.2010



Eine Geschichte für alle neugierigen, skeptischen, verhaltenen, privilegierten, ausgeladenen, ohne Grund nicht erschienene und teilgenommenen Gäste

Paintpall-Hasenjagd IDie Vorbereitungen liefen in vollem Gange. Es meldeten sich mehr Interessenten als wir eigentlich erwarteten. Aber: "Bekanntlich erscheinen von zehn zusagenden Gästen nur elf." Uns sind die kleinen Tastatur-Wichser und Kopfkino-Fantasten natürlich bestens bekannt, mit diesen haben wir ja täglich zu tun. Es sei ihnen an dieser Stelle gesagt, dass sie einfach Pech gehabt haben, nicht dabei gewesen zu sein, denn sie konnten nicht ahnen, was ihnen entgeht.

Es war der 14.08.2010, Treffpunkt 19.30 Uhr vor dem Paintball-Spielfeld.